Das Konzept

Kernaspekte des pädagogischen Konzepts

Das Konzept der Lebendigen Schule Vechta richtet sich an reformpädagogischen Ansätzen (Céléstin Freinet, Maria Montessori, u.a.) aus, die der individuellen Persönlichkeit des Kindes Freiraum geben. Außerdem werden moderne neurowissenschaftliche und entwicklungspsychologische Erkenntnisse berücksichtigt (Gerald Hüther u.a.), die belegen, dass Menschen Wissen besser behalten, wenn sie es selbstbestimmt und angstfrei erlernen. Die Eckpfeiler der Pädagogik der Lebendigen Schule Vechta sind:

  • Mitbestimmung, Verantwortlichkeit und Selbstständigkeit
  • verantwortungsbewusste Entscheidungsfindung durch die Schüler*innen
  • zwangloses Lernen, Lernen ohne Zensurendruck
  • vielfältige Lernformen
  • Lernen durch Spielen
  • Verantwortungsbewusster Umgang mit Natur und Umwelt
  • individuelle Lernentwicklungsberichte anstelle von Zeugnissen

An der Lebendigen Schule Vechta sollen Kinder ihren individuellen Stärken und Schwächen entsprechend unterstützt werden – die Orientierung soll dabei auf den Stärken liegen, sodass häufig angewandte Defizitperspektiven in den Hintergrund rücken. Jedes Kind kann in den verschiedenen Lernbereichen in seinem eigenen Tempo lernen. Es gibt kein „Sitzenbleiben“, nur die persönliche Weiterentwicklung. Es werden keine Klassenarbeiten oder Tests geschrieben. In den letzten zwei Jahren können sich die Schüler*innen gezielt auf die Abschlussprüfungen (Haupt- oder Realschulabschluss) vorbereiten.